„Das Große und Ganze“ im Blick: Der Aufsichtsrat

Der Vorstand der BÄKO HANSA wird von einem gesetzlich vorgeschriebenen Aufsichtsrat kontrolliert, der aus den Reihen der Genossenschaftsmitglieder von der Generalversammlung gewählt wird. Zwölf Bäcker und/oder Konditoren, allesamt Meister ihres Fachs und aktive Unternehmer, bilden seit der Generalversammlung im Oktober 2020 den Aufsichtsrat. Sie wählten in der konstituierender Sitzung Bäckermeister Klaus Borchers (Hannover) zum Vorsitzenden.

Der Aufsichtsrat überwacht in seiner nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung zugewiesenen Kontrollfunktion die Geschäftsführung des Vorstands und steht diesem beratend zur Seite. In regelmäßig vier Sitzungen pro Jahr lässt er sich vom Vorstand über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Unternehmensplanung und das Risikomanagement unterrichten.

Für Teilaufgaben bildet er aus seinen Reihen zwei Ausschüsse: Den Prüfungsausschuss, der sich mit den Forderungen und Krediten, dem Sachstand der Investitionen sowie der Kassenprüfung beschäftigt, und eine Kommission, die bei Personalfragen berät. Der Aufsichtsrat lädt jährlich zur Generalversammlung ein und legt zusammen mit dem Vorstand die Tagesordnung fest.

Bei aller Verantwortung, die der Aufsichtsrat für die BÄKO ausübt, sei es auch wichtig, dass der informelle Kontakt zu den Nachbar-BÄKOs und zur BÄKO-Zentrale gehalten wird, erläutert Aufsichtsratsvorsitzender Klaus Borchers. Ebenso wie die BÄKO HANSA steht die BÄKO-Organisation bundesweit in der Verantwortung, die backende Branche und speziell die Handwerksbäckereien als Kernklientel seit mehr als 100 Jahren weiterhin die materielle und logistische Unterstützung zu bieten, um im härter werdenden Wettbewerb zu bestehen.

Mit Blick auf die Verwerfungen durch die Corona-Pandemie betont Borchers daher: „Unsere Mitglieder und Kunden können und müssen durch Konzentration ihrer Einkäufe auf die BÄKO HANSA ihren Teil zur Bewältigung dieser Krise beitragen, dazu rufen wir alle sehr eindrücklich auf!“